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Presse

                      MAZ 23.02.16

MAZ 23.02.2016

               

                  MAZ 02.02.15

MAZ 02.02.15

 Eröffnung der 30.Saison 11.11.2014

    Prignitz/Dosse Express

Eröffnung der 30.Saison

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  29.Saison 2013 / 2014

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MAZ vom 24.02.2014MAZ 24.02.2014

 

28.Saison 2012 / 2013

MAZ 11.02.2013

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Die Süße MAZ 11.02.13.jpg 

 

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26.Saison 2010 /2011

Das diesjährige Motto beim MCC heißt „Märchen“ und verspricht Überraschungen für alle

MEYENBURG - Was beim Programm des Meyenburger Carneval Clubs (MCC) im Februar auf der Bühne präsentiert wird, weiß auch Präsident Volker Krüger noch nicht. „Das ist erst bei der nichtöffentlichen Generalprobe zu sehen“, erklärt er. Bis dahin proben nämlich die einzelnen Gruppen hinter verschlossenen Türen – die Überraschung ist damit auch für die MCC-Mitglieder selbst perfekt.

Sicher ist, dass sich alle eine Variation zum Thema „Märchen“ ausgedacht haben. „Wir machen jedes Jahr im März nach der Saison Gruppengespräche, wobei immer zwei Vertreter des Vorstandes in die Gruppen gehen und dort Tipps und Anregungen sammeln“, erklärt Volker Krüger. Dabei kämen auch eine Menge kreative Ideen zusammen. „Und wenn sich bestimmte Themen häufen, dann wird in der Mitgliederversammlung abgestimmt, ob ein Thema das Motto für die nächste Saison werden kann.“ Diese Gruppengespräche hätten sich bewährt, sagt der Vereinspräsident. Spätestens im April steht das Motto fest.

Der MCC begeht übrigens in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. „1985 am 11. November wurde der Verein gegründet, da war auch gleich die erste Saison“, erklärt Krüger. „Jetzt haben wir also die 26. Saison und den 25. Geburtstag.“ Da aber im vergangenen Jahr bereits die 25. Saison mit vielen Ehrengästen groß gefeiert wurde, soll es jetzt keine größeren Feierlichkeiten geben. Allerdings hat Volker Krügers Vater Klaus Krüger die Ausstellung im Traditionszimmer aktualisiert.

Erster Schritt in die aktuelle Session war am vergangenen Donnerstag die Machtübernahme am Meyenburger Amtshaus. Zum Prinzenpaar wurden Kerstin I. und Ralf I. ernannt. Erfahrungen im MCC haben Kerstin und Ralf Knacke schon gesammelt: Während sie schon die eine oder andere musikalische Hilfestellung gegeben hat, ist er Mitglied im Männerballett – und dürfte damit einige organisatorische Hürden zu nehmen haben. Denn das Prinzenpaar muss schließlich das Programm abnehmen.

Bis die Veranstaltungen beginnen, soll es am Clubhaus der Vereine noch die eine oder andere Renovierung geben, kündigt Volker Krüger an. So soll das Dach neu gedeckt werden und es ist geplant, die komplette Fensterfront zur Gaststätte sowie zum großen und kleinen Saal – dem so genannten Fitnessraum – zu erneuern. (Von Beate Vogel)

 

MCC-Sitzungen erst Ende Februar
Gutscheine für die Veranstaltungen des MCC sind ab Mittwoch, 1. Dezember, in der Bibliothek im Meyenburger Schloss erhältlich.

Abendveranstaltungen gibt es am Samstag, 26. Februar, am Samstag, 5. März, und am Rosenmontag, 7. März, jeweils um 20 Uhr im Clubhaus der Vereine. Kinderkarneval ist am Sonntag, 27. Februar, ab 14.30 Uhr und Seniorenkarneval (Kaffee und Kuchen sind im Eintrittspreis enthalten) am Sonntag, 6. März, ab 14 Uhr.

Kartenvorverkauf ist am Samstag, 5. Februar, von 17 bis 20 Uhr und am Sonntag, 6. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Clubhaus der Vereine. Ab Montag, 7. Februar, gibt es die Restkarten in der Bibliothek.

Seit August neuer Internetauftritt

 

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MCC gratuliert der Stadt zum 725-jährigen Jubiläum

 

MAZ 31.05.2010

 

Mit dem Zarenpaar unterm Kreml KARNEVAL Die MEYENBURGER Narren feiern in der Jubiläumssaison im russischen Takt

Fünkchen, Minifunken, Funkengarde, Tanzgruppe, Fashion Ladies, Närrische Engel, Narrenblüten, Prinzengarde und Männerballett: Die 130 Aktiven beim MEYENBURGER CARNEVAL Club wirbeln über die Bühne und begeistern.

Von Christamaria Ruch

MEYENBURG Der Countdown für den Samstagabend läuft. Noch 60 Minuten sind es bis zum Auftakt. Sibylle Zettel taucht routiniert den Pinsel in die Schminkpalette und setzt ein zartes Rosa auf die Wangen der 24-jährigen Claudia, einem Mitglied bei den Fashion Ladies. Hier, in der Maske, ist nichts von Aufregung zu spüren. Selbst Spuren vom abgerutschten Lippenstift, die nun auf dem weißen Rock einer Tänzerin schimmern, bringen Sibylle Zettel nicht aus der Ruhe. Seit zweieinhalb Stunden bringt sie Farbe ins Gesicht der Tänzerinnen.
Jetzt feiern die Narren beim MEYENBURGER CARNEVAL Club (MCC) ihre 25. Saison, in diesem Jahr ausnahmsweise ohne Motto. Doch Zarin Maria Alexandrowna und Zar Alexander II. kommen extra aus Moskau in die Prignitz und setzen als Prinzenpaar Annett II. und Thomas I. ihren eigenen Slogan um: ein Hoch auf die deutsch-russische Freundschaft. Zum Jubiläum läuft einiges in ungewohnten Bahnen, denn selbst das aktuelle Prinzenpaar ist bereits seit einem Jahr stadtbekannt. „Uns fiel im letzten Jahr spontan ein, dass der traditionelle Kostümsieger bei der Rosenmontagsparty als Prinzenpaar durch die 25. Saison geht“, berichtet MCC-Präsident Volker Krüger.

Auch sonst gehen die Uhren in Meyenburg derzeit im anderen Takt. „Noch nie waren die Karten für den Rosenmontagsball so früh ausverkauft wie in diesem Jahr“, blickt Krüger sichtlich gerührt in die Runde. Der Zar schmunzelt derweil, denn als amtierender Stadtregent hat er „Glück gehabt“: „Eine Saison ohne Motto macht es nicht leicht, ein kreatives Kostüm für den Rosenmontag zu finden“, so kann er sich in seinem maßgeschneiderten Kostüm aus dem Filmstudio Babelsberg durch die gesamte Saison „mogeln.“

Fast zwei Stunden später: Im Saal ist die Stimmung mächtig angeheizt. Während das Prinzenpaar oben auf der Bühne unterm Kreml thront, ertönt plötzlich die russische Nationalhymne. Wie von Geisterhand geführt stehen alle 180 Gäste im restlos ausverkauften Haus auf und tauchen in die Zeremonie ein: Im Gleichschritt rücken fünf Paare, besser bekannt als „Doppelte Fünf“, in den Saal ein. Glänzende Mäntel in schwarz-roter Seide und die passenden Mützen zeigen endgültig, dass das Publikum in Russland „gestrandet“ ist. Zur Musik der MEYENBURGER Band „Eiscreme“ singen die Frauen und Männer den Hit „Moskau“ von Dschingis Khan. Dabei bleibt kein Tanzbein stehen. Im Takt wirbeln sie über die Bühne und auch das Tablett mit den gefüllten Wodkagläsern vorn am Bühnenrand darf nicht fehlen: Ein Prosit auf Mütterchen Russland! „Zugabe! Zugabe!“ Der Schlachtruf „Meyenburg Helau!“ geht darin fast unter. Die 130 Tänzer und Sänger beim MCC sorgen schließlich auch in der 25. Saison für einen wahren Augen- und Ohrenschmaus.
Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 15.02.2010

 

 

Wenn der Dieb mit dem Polizisten tanzt Karneval In Meyenburg feiern auch die jüngsten Jecken ausgelassen / MCC zieht fleißig närrischen Nachwuchs heran

Piraten, Prinzessinnen und Pippi Langstrumpf: Beim MEYENBURGER CARNEVAL Club wuselt allerhand buntes und lustiges Volk durch den Saal.
Von Fritz Habekuß

MEYENBURG „Jetzt wird es gruselig“, raunt die Hexe mit ahnungsvoller Dramatik in der Stimme in den Saal. „Wenn eure Kinder ängstlich sind, liebe Eltern, nehmt sie auf den Arm“, rät sie. Denn auch für die Kleinen hat der MEYENBURGER CARNEVAL Club (MCC) die Narrenzeit ausgerufen.
Langsam kommen dunkle und vermummte Gestalten auf die Bühne und bewegen sich zum harten Rocksong „Engel“ der Band Rammstein. Anstatt sich ängstlich auf den Schoß der Mama zu flüchten, bleiben die kleinen Gäste vor den Tänzern stehen und schauen interessiert zu. Dieser gruselige Tanz wäre nur schwer an Schaurigkeit zu überbieten – gäbe es nicht DJ Ötzi. Sein Lied knallt wenig später aus den Boxen: Mit simplem Rhythmus und einfachen Texten setzt sich der Schlager gnadenlos im Ohr der Gäste fest und verschwindet von da erst nach einer Weile.
Doch warum meckern – ist doch der Karneval genau das Fest, an dem auch zu „Anton aus Tirol“ getanzt werden darf: Schließlich haben die Mitglieder des MCC unglaublich viel Arbeit in ihr Programm und die Partys gesteckt, die auch am nächsten Wochenende noch einmal den Saal im „Clubhaus der Vereine“ füllen werden.
Fast 130 Mitglieder sind offizielle Narren und bescheren dem Verein eine untypische Konjunktur. „Wir werden von Jahr zu Jahr mehr“, erzählt MCC-Präsident Volker Krüger. Auch der Kinderkarneval am Sonntag sei besser besucht als vor einem Jahr.

Gründe für den Erfolg sind leicht sichtbar, schaut man sich im Saal um, ohne sich von dem bunten Gewusel rund um die Beine beeinflussen zu lassen. Die Bühne ist fest im Beschlag der jungen Gäste – anders als beim üblichen Programm. Auch binden die Mitglieder des MCC die Kinder mit ein. Spiele und Aufforderungen zum Mitmachen wechseln sich mit klassischem Programm ab. Doch selbst bei den Showtänzen bildet sich schnell ein dichter Kreis um die Bühne, den Knirpsen stehen vor Staunen die Münder offen und sie klatschen eifrig.

Nebenbei hat sich Präsident Krüger ausgerechnet, warum es sich für den Verein noch lohnt, die Kinder über mehrere Stunden zu animieren: „Wir brauchen immer Nachwuchs.“ Aus den Fehlern vergangener Jahre hat der Club gelernt, schon früh werden potenzielle Narren zu hart gesottenen Karnevalisten gemacht. Denn früh übt sich, wer einmal zur Prinzengarde gehören möchte – oder gar der Prinz selbst sein möchte.
Quelle: Märkische Allgemeine, Prignitz Kurier, 09.02.2010